Stipendiaten

Hier stellen sich die diesjärigen Stipendiaten vor.

Index:

Rheingold Stipendium:

Nordlicht Stipendium:

Vorstellungen

Rheingold Stipendium

Fenja

Wer bin ich?

Ich bin weder eine kleine noch große, dicke oder dürre Blondine, die der dänischen Minderheit in Südschleswig angehört.(im Norden Schleswig-Holsteins). Ich fühle mich weder dänisch noch deutsch, sondern als Südschleswigerin. Zu meiner Familie gehören meine Schwester (20), mein Bruder (15) und meine Eltern. Ansonsten spielen meine Freunde und die Musik eine große Rolle in meinem Leben.

Was mache ich?

Seit zehn Jahren bin ich Mitglied im Utamaduni Kulturverein. Utamaduni bedeutet Kulturbrücke und ist ein Austausch zwischen der dänischen und primär der tansanianischen Kultur. Das bisher Größte, was ich auf die Beine gestellt habe, ist einem tansanianischen Mädchen den Schulbesuch zu ermöglichen. In all den Jahren bekommt man eine Menge mit und die Kultur wächst einem ans Herz. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich jüngeren Schülern in Form eines Vortrages davon erzählen durfte. In meiner Schule versuche ich als Klassen- und Schulsprecherin ein bisschen was zu verändern und ich gebe Tanzunterricht in unserem Minderheitenverein. Dank des Rheingold-Stipendiums habe ich das Glück, mich im nächsten Jahr einmal mit ganz anderen Dingen beschäftigen zu können.

Warum ich ins Ausland möchte?

Ich bin schon immer neugierig gewesen und die verschiedenen Arten zu leben faszinieren mich. Ein Austauschjahr gibt mir die Möglichkeit einen anderen Teil der Welt zu entdecken, und wer weiß, vielleicht entdecke ich ja auch eine andere Seite an mir selbst?! Tatsache ist, ich kann es kaum erwarten mich in dieses Abenteuer zu stürzen!!!

Wibke

HEY LEUTE

Ich heiße Wibke John, bin fast 16 Jahre alt und gehe auf das Rudolf-Diesel-Gymnasium in Augsburg. Dieses Jahr bin ich eine von den zwei glücklichen Teilstipendiaten. Ab Juli 2007 werde ich für 11 Monate in Argentinien zur Schule gehen. Spanisch wollte ich schon immer lernen, da mir auch Französisch und Italienisch sehr viel Spaß machen. Deshalb freut es mich auch ganz besonders, dass mich NOD dabei unterstützt, mir meinen Traum zu ermöglichen und diese Sprache in einem muttersprachigen Land zu lernen. Bis jetzt kann ich zwar nur einige wenige Worte au einem Volkshochschulkurs, aber ich hoffe, dass ich in Argentinien sehr schnell in die neue Sprache hineinkomme. Da ich sehr gerne mit anderen Menschen oder mit Tieren umgehe, hoffe ich, dass für mich eine passende Gastfamilie gefunden wird. Ich denke ich kann mich schnell in meine neue Familie einleben. Denn ich habe sowohl regelmäßig Kontakt zu älteren Leuten, die ich in einem Altenheim besuche und mich mit ihnen beschäftige, als auch mit kleineren Kindern. Wöchentlich gebe ich Nachhilfe und gehe Babysitten, um mein Taschengeld aufzubessern. Trotzdem ist dieses immer sehr schnell weg, weil ich sehr gerne shoppen gehe oder abends mit Freunden weggehe. Ansonsten engagiere ich mich in meiner Freizeit im Jugendparlament unseres Ortes. Dort setzen wir vor dem Gemeinderat Dinge (Skaterplatz, Jugendzentrum, etc) für die Jugend durch oder organisieren Festivals und Aktionen(Rocknight, Beachvolleyballtunier, u.a.). Als Pressesprecherin sorge ich dafür, dass das Jugendparlament genügend in den Medien vertreten ist.

Nun freue ich mich darauf, Land und Leute Argentiniens kennen zu lernen und dort auf mich alleingestellt selbstständiger zu werden. Außerdem will ich natürlich so viel wie möglich in diesem Jahr erleben. Obwohl es mir schwer fallen wird, meine Familie und meine Freunde für ein Jahr in Deutschland zurückzulassen, wird es bestimmt ein ganz besonderes Jahr für mich werden.

Bei Fragen könnt ihr auch gerne an mich schreiben: wibke.john@gmx.de

Martin (drummer4usa)

Hi buddys,
Mein Name ist Martin Pötz, ich wurde ’89 in Leibertingen geboren, wo ich auch noch heute wohne. Wo ich aMartin Passfotober ab dem August 07 verweilen werde ist dagegen noch ungewiss. Irgendwo in den USA, das ist sicher. Dank NOD und dem Rheingold Stipendium!
Nur mit diesem Vollstipendium ist es mir möglich, meinen Traum von einem Austauschjahr endlich zu verwirklichen, ein Traum, der mich schon im Jahre 2004 mit der ersten Bewerbung um das PPP zum Handeln bewegt hatte.
Nach der 2. erfolglosen Bewerbung um das PPP 2005 (2. oder 3. Platz) bin ich 2006 noch mal richtig in die Vollen gegangen und habe mich beim PPP, EF Langenscheidt, DFH , Nordlicht und Rheingold Stipendium beworben.In der Schule engagiere ich mich sehr. Da ich in einem winzigem Dorf lebe, in einer „Provinz“, gibt es auch sehr wenige Alternativen. Als Klassensprecher und Klassenbuchordner sorge ich für Ordnung in der Klasse. ;) Im Orchester bin ich für die musikalischen Töne (on the drums), in der Homepage AG für die Internetpräsenz der Schule (Liebfrauenschule Sigmaringen) und im „Lizeria“ -Team für Ordnung während dem Essenfassen in der Schulcafeteria und den Verkauf von Fair-Trade Snacks in der Pause zuständig. (à 37 Wochenstunden)
Im Rahmen von Compassion habe ich auch ein Sozial-Praktikum an einer Schule für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Bereich der geistigen Fähigkeiten absolviert.
Außerhalb der Schule bin ich in der BUND Ortsgruppe Sigmaringen aktiv, für die ich auch eine Homepage gestaltet habe. Auch bilde ich im örtlichen Musikverein am Schlagzeug Jungmusiker aus.

Meine restliche Zeit verbringe ich dann mit Schlagzeug spielen, Bogenschießen, Programmieren und mit/bei Freunden.

Ihr könnt gerne auf meinem BLOG vorbeischauen: http://www.drummer4usa.de.vu
Dort werde ich neben den monatlichen Berichten immer wieder Neues und Interessantes berichten.
Ihr könnt mir auch eine Mail schicken: martinpoetz{at}yahoo{dot}de

Grüßle,

Martin [02.03.007]

Nordlicht Stipendium

Hanna-Lisa (THE AMERICAN YEAR)

Mein Name ist Hanna – Lisa Ott. Ich bin derzeit 15 Jahre alt und komme aus Norddeutschland. Zusammen mit meinen zwei Brüdern [14 und 17 Jahre] , meiner kleinen Schwester [7 Jahre] und meinen Eltern wohne ich in einem Haus in einem relativ großen Dorf namens Jevenstedt. Die nächste, etwas größere Stadt (Rendsburg) ist nur 15 km entfernt.

Seit längerer Zeit interessiere ich mich für die USA. Angefangen hat meine Vorliebe für Nordamerika durch das Lesen von Reiseberichten. Da ich mehr über das Land und die Bevölkerung wissen wollte, habe ich Kontakte über das Internet zu Schülern an verschiedenen High Schools geknüpft. So habe ich vieles über das Leben in amerikanischen Familien und den Schulalltag an amerikanischen Schulen erfahren. Vieles ist doch wesentlich anders als bei uns. Genau diese Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten möchte ich selber sehen und erleben. Mein Traum ist es, in einer amerikanischen Familie zu leben, um hautnah den Alltag zu erleben und zu verstehen. Da ich sehr gerne koche, möchte ich mehr über die Essgewohnheiten der amerikanischen Bevölkerung erfahren und sehen, ob das Klischee der Fastfood-Ernährung tatsächlich stimmt. Zudem interessiert mich, wie Amerikaner Feste wie Thanksgiving, den Unabhängigkeitstag, Geburtstage und kirchliche Feste wie Weihnachten, Hochzeiten oder zum Beispiel Taufen feiern. Neugierig bin ich auch auf die Schulen – besonders die Unterrichtsgestaltung und den Ablauf eines Schultages. Ich lese gerne englischsprachige Literatur und sehe mir Filme in der Originalsprache Englisch an. Unter anderem auch, um zu testen, ob meine Sprachkenntnisse ausreichen, um sich ab August auf sie verlassen zu können. Denn dann wird mein Abenteuer beginnen: 1 Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Kultur Life ermöglicht mir mit seinem Nordlicht-Teilstipendium eine wirklich große Chance. Denn ohne dieses wäre es meiner Familie und mir unmöglich gewesen, das folgende Jahr zu finanzieren. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich dafür bedanken!

Da ich ein kontaktfreudiger Mensch bin, wäre es schön, in Amerika viele interessante Menschen kennen zu lernen. Es würde mich ganz besonders erfreuen, mich dort etwas im sozialen Bereich einbringen zu können, wie ich es auch hier in Deutschland so gerne mache.

Einige Jahre engagierte ich mich für das Technische Hilfswerk (THW) in Rendsburg. Seit 2004 nehme ich am „Sozialen Tag“ der Organisation „Schüler Helfen Leben“ teil. Ich genieße meine ehrenamtliche Arbeit als Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Mastbrook (ein Stadtteil in Rendsburg). Hier leben Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und verschiedenen Nationen. Zur Nachmittagsbetreuung bin ich durch meine Teilnahme an der AG Soziales der Diakonie an unserer Schule gekommen, als wir, im Zusammenhang mit dem Thema „Armut“, den „Offenen – Treff“ dieses Rendsburger Stadtteils besuchten. Im Rahmen der AG Soziales behandeln wir Schülerinnen und Schüler in 20 theoretischen sowie auch praktischen Stunden soziale Themen wie zum Beispiel Beeinträchtigungen, Armut oder Altenpflege. Zudem ist es ein Ziel, dass jeder Teilnehmer 60 Stunden ehrenamtlich Praxiserfahrung in einer sozialen Einrichtung sammelt. Ich nehme seit 2005 an dieser AG teil. Im ersten Jahr nutzte ich die Gelegenheit und sammelte im Kreisseniorenheim Jevenstedt sehr viele neue Erkenntnisse und Ansichten. Da mir die AG Soziales im letzten Jahr die Augen öffnete und Erfüllung brachte, habe ich mich auch dieses Jahr entschlossen daran teilzunehmen. 2006 – 2007 arbeite ich ehrenamtlich mit Kindern einer Kindertagesstätte. In meiner Schule engagiere ich mich gerne für andere Schüler. Ich übte mir Begeisterung die Position als Schülerfachvertreterin im Fachbereich Französisch und Klassensprecherin aus. Ich nahm zwei Mal mit Freude am Europäischen Wettbewerb teil und besuchte die Aquarell- AG. Als Gruppenbetreuerin unterstütze ich die evangelischen Gemeindepfadfinder Jevenstedt.

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